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Kellerabdichtung

Keller trocken halten

Effektive Abdichtung gegen Feuchtigkeit von innen und außen

Feuchte Wände im Keller sind kein Einzelfall – aber vermeidbar. Wir sorgen mit durchdachten Abdichtungslösungen dafür, dass Ihr Keller trocken bleibt und Ihre Bausubstanz keinen Schaden nimmt.

Ob Außenabdichtung mit Bitumenbahnen, Innenabdichtung bei schwierigen Zugängen oder eine kombinierte Lösung mit Drainagesystem – wir wählen die passende Methode für Ihr Gebäude und Ihre Bodenverhältnisse. Unser erfahrenes Team setzt jede Maßnahme fachgerecht um und schützt Ihr Zuhause dauerhaft vor Feuchtigkeit.

Vertrauen Sie auf unsere Expertise – wir beraten Sie persönlich und entwickeln das passende Abdichtungskonzept für Ihr Objekt.

Unsere Leistungen im Bereich Kellerabdichtung

Zuverlässiger Schutz vor Feuchtigkeit – in Celle und der gesamten Region

Wir bieten Ihnen ein vielseitiges Spektrum an Kellerabdichtungen – fachgerecht, dauerhaft und exakt auf Ihre Bausituation abgestimmt.

Individuelle Lösungen nach Ihrem Bedarf

Ist Ihr gewünschtes Angebot nicht aufgeführt? Kontaktieren Sie uns einfach – wir finden die passende Lösung für Ihr Projekt.


Warum Keller in Celle und im Landkreis besonders betroffen sind

Ein feuchter Keller ist kein kosmetisches Problem, sondern ein bauphysikalisches: Wo Wasser dauerhaft ins Mauerwerk gelangt, leiden Putz, Dämmung und langfristig die Bausubstanz. Salzausblühungen, abplatzender Putz, muffiger Geruch und Schimmel an den Kellerwänden sind die typischen Warnzeichen. Gerade in Celle und im umliegenden Landkreis treffen mehrere Faktoren zusammen, die eine fachgerechte Kellerabdichtung wichtig machen.

Der Heideboden rund um Celle ist überwiegend sandig bis sandig-lehmig. Sand ist zwar gut durchlässig, doch genau das täuscht: Bei Starkregen sickert das Wasser schnell bis an die Kellerwand und kann sich in weniger durchlässigen Lehmlinsen oder verdichteten Verfüllbereichen als Stauwasser aufstauen. Hinzu kommt die Nähe vieler Grundstücke zur Aller und zu den Niederungsbereichen, wo der Grundwasserstand saisonal deutlich schwankt. Ein Keller, der jahrelang trocken war, kann nach einem nassen Winter plötzlich Feuchtigkeit ziehen, weil der Grundwasserspiegel oder der Stauwasserdruck gestiegen ist.

Ein weiterer regionaler Punkt ist das Alter vieler Gebäude. In Celle und den Ortsteilen stehen zahlreiche Häuser aus der Zeit vor den 1970er-Jahren, bei denen entweder gar keine durchgehende Horizontalsperre eingebaut wurde oder die alte Sperre (oft Bitumenpappe) längst verschlissen ist. Bei diesen Gebäuden steigt Bodenfeuchtigkeit kapillar im Mauerwerk auf – unabhängig vom Wasserdruck von außen. Eine seriöse Sanierung beginnt deshalb immer mit der Frage: Woher kommt das Wasser? Erst die korrekte Schadensdiagnose entscheidet, welches Verfahren wirtschaftlich und dauerhaft hilft.

Die drei Feuchtigkeitsquellen – und welches Verfahren sie löst

Kellerfeuchte hat in der Praxis fast immer eine von drei Ursachen. Wer das Verfahren wählt, ohne die Ursache zu kennen, bekämpft Symptome statt der Wurzel. Wir trennen deshalb sauber zwischen:

1. Seitlich eindringendes Wasser durch die Kellerwand

Hier drückt Bodenfeuchte, Sickerwasser oder Stauwasser von außen gegen die erdberührte Wand. Sichtbar wird das als flächige Durchfeuchtung im unteren Wandbereich, oft mit Wasserrändern. Die wirksamste Lösung ist die Außenabdichtung (Schwarze Wanne): Die Wand wird freigelegt, gereinigt und außen mit einer neuen Abdichtungsebene versehen. Wo ein Aufgraben nicht möglich ist, kommt die Innenabdichtung mit Sperrputzen und Dichtschlämmen zum Einsatz.

2. Aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk

Fehlt die waagerechte Sperrschicht, saugt das Mauerwerk Wasser wie ein Schwamm kapillar nach oben – erkennbar an einem horizontalen Feuchtigkeitsband und an Salzausblühungen. Hier hilft keine Wandabdichtung, sondern eine nachträgliche Horizontalsperre, die den kapillaren Wassertransport unterbricht.

3. Drückendes Wasser bei hohem Grundwasser

Steht das Gebäude zeitweise im Grundwasser oder im aufgestauten Schichtenwasser, wirkt hydrostatischer Druck auf Wand und Bodenplatte. Das ist der anspruchsvollste Fall und erfordert eine druckwasserhaltende Konstruktion, häufig in Kombination mit einer Ringdrainage, die das Wasser kontrolliert ableitet, bevor es Druck aufbauen kann.

In vielen Altbauten treten mehrere Ursachen gleichzeitig auf – etwa eindringendes Wasser und eine fehlende Horizontalsperre. Genau deshalb planen wir die Sanierung immer als Gesamtsystem und nicht als Einzelmaßnahme.

DIN 18533 und die Wassereinwirkungsklassen – die Grundlage jeder Planung

Seit 2017 regelt die DIN 18533 die Abdichtung erdberührter Bauteile und hat die frühere DIN 18195 in diesem Bereich abgelöst. Der zentrale Gedanke der Norm: Nicht jeder Keller braucht dieselbe Abdichtung. Maßgeblich ist die tatsächliche Wasserbelastung am Bauwerk, ausgedrückt in Wassereinwirkungsklassen. Diese korrekt zu bestimmen, ist der entscheidende erste Schritt – wird die Klasse zu niedrig angesetzt, versagt die Abdichtung später.

Aus der Klasse leiten sich die zulässigen Abdichtungsstoffe ab. Bei niedriger Belastung dürfen flüssige polymermodifizierte Bitumendickbeschichtungen (PMBC), mineralische Dichtungsschlämmen (MDS) oder Bahnen eingesetzt werden; bei drückendem Wasser sind hochwertigere, geprüfte Systeme und sorgfältigste Detailausbildung an Durchdringungen, Ecken und Anschlüssen Pflicht. Wir dokumentieren die angenommene Wassereinwirkungsklasse und das gewählte System nachvollziehbar – das ist nicht nur normgerecht, sondern auch im Streitfall und beim späteren Hausverkauf wertvoll.

Außenabdichtung (Schwarze Wanne) – das Verfahren mit der höchsten Wirksamkeit

Die Außenabdichtung ist der bauphysikalische Königsweg, weil sie das Wasser dort stoppt, wo es ankommt: an der Außenseite der Wand. Das Mauerwerk bleibt trocken, die Feuchtigkeit gelangt gar nicht erst in den Baukörper. Voraussetzung ist, dass die Kellerwand zugänglich gemacht werden kann. Der typische Ablauf:

Die Schwarze Wanne ist aufwändiger als eine Innenabdichtung, dafür aber die nachhaltigste Lösung – und die einzige, die das Mauerwerk selbst dauerhaft trocken hält.

Innenabdichtung – wenn von außen nicht gegraben werden kann

Nicht jeder Keller lässt sich freilegen: angebaute Garagen, dichte Grenzbebauung, denkmalgeschützte Fassaden oder ein direkt anschließender Nachbar machen das Aufgraben manchmal unmöglich oder unverhältnismäßig teuer. Dann ist die Innenabdichtung die praktikable Alternative. Sie verhindert, dass die in der Wand vorhandene Feuchtigkeit den Innenraum erreicht und dort Schäden anrichtet.

Eingesetzt werden mineralische Dichtungsschlämmen, kapillaraktive Sanierputzsysteme und Sperrputze. Bauphysikalisch wichtig: Eine Innenabdichtung hält die Wand selbst nicht trocken – die Feuchte verbleibt im Mauerwerk und muss kontrolliert nach innen abtrocknen oder durch das System gebunden werden. Sanierputze sind genau dafür ausgelegt: Sie nehmen Salze auf und lassen Feuchtigkeit verdunsten, ohne dass der Putz abplatzt. Bei stark salzbelastetem Mauerwerk ist diese Salzverträglichkeit oft sogar wichtiger als die reine Wasserdichtigkeit. In der Praxis kombinieren wir die Innenabdichtung fast immer mit einer Horizontalsperre, weil sonst die kapillar aufsteigende Feuchte das System von unten unterläuft.

Nachträgliche Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit

Steigt Bodenfeuchtigkeit kapillar im Mauerwerk auf, hilft nur eine waagerechte Sperrschicht. Bei Neubauten wird sie heute selbstverständlich eingebaut; bei Altbauten muss sie nachträglich hergestellt werden. Es gibt zwei grundsätzliche Wege:

Injektionsverfahren (chemische Horizontalsperre)

In das Mauerwerk wird in einer Bohrlochreihe ein Dichtmittel eingebracht – meist auf Silan-/Siloxan-Basis. Das Mittel verteilt sich in den Kapillaren und macht sie wasserabweisend (hydrophob), sodass kein Wasser mehr aufsteigen kann. Das Verfahren ist relativ erschütterungsarm und auch bei vielen Wandaufbauten anwendbar. Entscheidend für den Erfolg sind die richtige Bohrlochanordnung, der Durchfeuchtungsgrad der Wand und eine ausreichende Tränkung – Pfusch zeigt sich hier erst Monate später.

Mechanische Horizontalsperre (Mauersägeverfahren / Blechrammverfahren)

Beim Mauersägeverfahren wird das Mauerwerk abschnittsweise (etwa meterweise) in einer Lagerfuge durchtrennt und eine durchgehende Sperrlage – häufig Edelstahlblech oder Kunststoffplatten – eingeschoben; die Fuge wird anschließend verkeilt und kraftschlüssig verpresst. Diese mechanische Sperre gilt als das sicherste und dauerhafteste Verfahren, weil sie eine physisch geschlossene Barriere bildet und nicht vom Durchfeuchtungsgrad abhängt. Sie setzt allerdings eine durchgehende, horizontale Lagerfuge voraus und ist arbeitsintensiver. Welches Verfahren in Frage kommt, entscheiden Mauerwerksart, Wanddicke, Zugänglichkeit und Durchfeuchtungsgrad – das klären wir vor Ort.

Drainage – Wasser ableiten, bevor es Druck aufbaut

Eine Ringdrainage ist kein Ersatz für die Abdichtung, sondern ihre sinnvolle Ergänzung bei stauendem oder drückendem Wasser. Sie führt das Wasser am Fundamentfuß kontrolliert ab und senkt so den Wasserdruck auf die Wand. Fachgerecht heißt: Das Drainrohr (DN 100, mit Gefälle) liegt unterhalb der Kellersohle in einem Filterkies-Bett, geschützt durch ein Filtervlies, das ein Verschlämmen verhindert. Das gesammelte Wasser muss zuverlässig abgeleitet werden – in einen Vorfluter, eine Sickeranlage oder einen Pumpensumpf.

Gerade beim sandigen Celler Boden ist die richtige Kornabstufung des Filtermaterials wichtig, damit feine Sandpartikel das Rohr nicht zusetzen. Wichtig zu wissen: Eine Drainage ist genehmigungs- und ableitungsrechtlich nicht überall ohne Weiteres zulässig. Wir klären die fachgerechte Ableitung im Vorfeld mit ab. Die zugehörigen Erdarbeiten und Verfüllungen führen wir im Rahmen unseres Erd- und Tiefbaus aus.

Typischer Projektablauf – von der Diagnose bis zur Wiederherstellung

Eine Kellerabdichtung ist Vertrauenssache. Deshalb arbeiten wir in nachvollziehbaren Schritten:

Was die Kosten einer Kellerabdichtung bestimmt

Seriöse Festpreise lassen sich erst nach dem Ortstermin nennen, weil jeder Keller anders ist. Wer pauschale Quadratmeterpreise verspricht, ohne die Lage gesehen zu haben, rechnet später nach. Diese Faktoren bestimmen den Aufwand maßgeblich:

Als grobe Orientierung gilt: Eine punktuelle Innenmaßnahme bewegt sich im unteren vierstelligen Bereich, eine komplette Außenabdichtung mit Aushub, Drainage und Wiederherstellung kann je nach Hausgröße deutlich darüber liegen. Entscheidend ist nicht der niedrigste Quadratmeterpreis, sondern dass das Verfahren zur Ursache passt – eine zu billige Lösung am falschen Problem ist am Ende die teuerste.

Haltbarkeit, Pflege und Vorbeugung

Eine fachgerecht ausgeführte Außenabdichtung mit Perimeterdämmung erreicht bei korrekter Detailausbildung eine Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten – sie ist nach dem Verfüllen praktisch wartungsfrei. Die größte Schwachstelle ist nicht das Material, sondern fehlerhaft ausgebildete Anschlüsse und Durchdringungen; deshalb legen wir genau dort besonderen Wert auf Sorgfalt.

Wartungsbedürftig ist vor allem die Drainage: Die Spül- und Kontrollschächte sollten regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf gespült werden, damit das System nicht verschlammt. Eine chemische Horizontalsperre braucht nach dem Einbringen eine Austrocknungsphase – das Mauerwerk gibt die vorhandene Feuchte über Monate ab, erst danach zeigt sich die volle Wirkung. Vorbeugend hilft außerdem alles, was Wasser vom Haus weghält: ein vom Gebäude weg geneigtes Geländegefälle, intakte Fallrohre und Bodeneinläufe sowie eine gut entwässernde Geländeoberfläche. Solche Maßnahmen planen wir auf Wunsch direkt im Rahmen des Garten- und Landschaftsbaus mit ein.

Abgrenzung zu unseren verwandten Leistungen

Kellerabdichtung steht selten allein. In der Praxis greifen mehrere unserer Gewerke ineinander:

Weil wir diese Gewerke aus einer Hand anbieten, müssen Sie nicht mehrere Firmen koordinieren – von der ersten Grabung bis zur fertigen Außenanlage. Beispiele abgeschlossener Arbeiten finden Sie in unserer Galerie; für eine konkrete Einschätzung Ihres Kellers vereinbaren Sie am besten einen unverbindlichen Ortstermin. Als inhabergeführter Fachbetrieb mit über zehn Jahren Erfahrung sind wir in Celle und im gesamten Landkreis für Sie im Einsatz.

Häufige Fragen

Außenabdichtung oder Innenabdichtung – was ist besser für meinen Keller?

Die Außenabdichtung (Schwarze Wanne) ist bauphysikalisch die wirksamste Lösung, weil sie das Wasser an der Wandaußenseite stoppt und das Mauerwerk trocken hält. Sie setzt jedoch voraus, dass die Wand freigelegt werden kann. Ist das durch Anbauten, Grenzbebauung oder hohen Aufwand nicht möglich, ist die Innenabdichtung mit Sperrputz und Dichtschlämme die praktikable Alternative. Welches Verfahren sinnvoll ist, hängt von Ursache, Zugänglichkeit und Budget ab – das klären wir beim Ortstermin.

Was kostet eine Kellerabdichtung in Celle?

Einen seriösen Preis gibt es erst nach dem Ortstermin, weil jeder Keller anders ist. Den Aufwand bestimmen das Verfahren, die Aushubtiefe und -menge, die Zugänglichkeit, die Wassereinwirkungsklasse, der Durchfeuchtungsgrad des Mauerwerks und die nötige Wiederherstellung von Pflaster, Zaun oder Bepflanzung. Eine punktuelle Innenmaßnahme liegt im unteren vierstelligen Bereich, eine komplette Außenabdichtung mit Aushub und Drainage deutlich darüber. Wichtig ist, dass das Verfahren zur Ursache passt – nicht der niedrigste Quadratmeterpreis.

Was ist eine Horizontalsperre und wann brauche ich sie?

Eine Horizontalsperre ist eine waagerechte Sperrschicht im Mauerwerk, die verhindert, dass Bodenfeuchtigkeit kapillar nach oben aufsteigt. Sie wird nötig, wenn die ursprüngliche Sperre fehlt oder verschlissen ist – erkennbar an einem horizontalen Feuchtigkeitsband und Salzausblühungen, typisch bei Altbauten vor den 1970er-Jahren. Nachträglich lässt sie sich per Injektionsverfahren (chemisch, auf Silan-Basis) oder mechanisch im Mauersägeverfahren mit eingeschobenem Edelstahlblech herstellen. Welches Verfahren passt, hängt von Mauerwerk und Durchfeuchtung ab.

Brauche ich bei einer Kellerabdichtung immer eine Drainage?

Nein. Eine Ringdrainage ist nur dann sinnvoll, wenn stauendes oder drückendes Wasser auf die Wand wirkt – sie leitet das Wasser am Fundamentfuß ab, bevor Druck entstehen kann. Bei reiner Bodenfeuchte (Wassereinwirkungsklasse W1-E) ist sie meist nicht erforderlich. Eine Drainage ersetzt außerdem niemals die Abdichtung, sondern ergänzt sie. Zu beachten ist, dass die Ableitung des Wassers nicht überall ohne Weiteres zulässig ist – das klären wir vorab mit ab.

Warum sind Keller im Celler Heideboden besonders gefährdet?

Der sandige bis sandig-lehmige Heideboden um Celle ist gut durchlässig, doch Lehmlinsen und verdichtete Verfüllbereiche können Wasser als Stauwasser aufstauen. Bei Starkregen erreicht Wasser schnell die Kellerwand. Zusätzlich schwankt durch die Nähe zur Aller und zu Niederungsbereichen der Grundwasserstand saisonal stark – ein Keller kann nach einem nassen Winter plötzlich Feuchtigkeit ziehen. Viele ältere Häuser haben zudem keine intakte Horizontalsperre, sodass Bodenfeuchte kapillar im Mauerwerk aufsteigt.

Was bedeuten die Wassereinwirkungsklassen nach DIN 18533?

Die DIN 18533 ordnet jede Abdichtung der tatsächlichen Wasserbelastung am Bauwerk zu. W1-E steht für Bodenfeuchte und nicht drückendes Wasser, also den geringsten Belastungsfall. W2-E bedeutet drückendes Wasser durch Stau-, Schichten- oder Grundwasser und verlangt deutlich robustere, druckwasserdichte Systeme. W3-E und W4-E betreffen vor allem erdüberschüttete Decken sowie Spritz- und Kapillarwasser am Sockel. Die korrekte Klasse zu bestimmen ist der entscheidende erste Planungsschritt, denn sie legt die zulässigen Abdichtungsstoffe fest.

Wie lange hält eine professionelle Kellerabdichtung?

Eine fachgerecht ausgeführte Außenabdichtung mit Perimeterdämmung erreicht bei korrekter Detailausbildung mehrere Jahrzehnte Lebensdauer und ist nach dem Verfüllen praktisch wartungsfrei. Die häufigste Schwachstelle sind nicht die Materialien, sondern fehlerhaft ausgebildete Anschlüsse und Durchdringungen – deshalb arbeiten wir dort besonders sorgfältig. Wartung braucht vor allem die Drainage: Kontroll- und Spülschächte sollten regelmäßig geprüft und bei Bedarf gespült werden, damit das System nicht verschlammt.

Stellen Sie nach der Abdichtung auch die Außenanlagen wieder her?

Ja. Da wir Erd- und Tiefbau, Pflasterarbeiten, Zaunbau und Garten- und Landschaftsbau aus einer Hand anbieten, übernehmen wir den gesamten Ablauf vom Freilegen der Wand bis zur fertigen Oberfläche. Entfernte Pflasterflächen, Zäune oder Bepflanzungen bauen wir nach Abschluss der Abdichtung wieder auf, inklusive der nötigen Gefälleplanung, damit Oberflächenwasser künftig vom Haus wegläuft. So müssen Sie keine mehreren Firmen koordinieren und es bleibt keine Baustelle zurück.