Ein Zaun erfüllt selten nur eine Aufgabe. Er markiert die Grundstücksgrenze, schützt vor unerwünschten Blicken, hält Hund und Kind sicher im Garten, dämpft Straßenlärm oder setzt schlicht einen gestalterischen Akzent. Welches System am Ende das richtige ist, hängt von Funktion, Untergrund, Budget und der gewünschten Optik ab. Als inhabergeführter Fachbetrieb aus Celle planen und montieren wir alle gängigen Zaunarten und beraten ehrlich, welche Lösung für Ihr Grundstück im Stadtgebiet oder im Landkreis tatsächlich sinnvoll ist.
Der Doppelstabmattenzaun ist heute der meistverbaute Metallzaun in Deutschland – und das aus gutem Grund. Zwei waagerechte Stäbe umschließen jeweils einen senkrechten Stab, punktverschweißt zu einer extrem verwindungssteifen Matte. Übliche Drahtstärken sind 6/5/6 mm (Standard für Privatgärten) und 8/6/8 mm (verstärkt, für höhere Belastung oder Lärmschutzwände). Der Korrosionsschutz erfolgt zweistufig: feuerverzinkt nach DIN EN ISO 1461 und anschließend pulverbeschichtet – meist in Anthrazitgrau (RAL 7016) oder Moosgrün (RAL 6005). Diese Kombination erreicht bei fachgerechter Montage problemlos Standzeiten von 25 Jahren und mehr, praktisch wartungsfrei.
Gabionen sind mit Naturstein gefüllte Drahtkörbe aus punktgeschweißtem, feuerverzinktem Stahl. Sie wirken massiv, bieten hervorragenden Sicht- und Lärmschutz und altern – anders als Holz – kaum sichtbar. Eine fachgerecht gefüllte Gabione kann 40 bis 50 Jahre halten. Entscheidend für die Lebensdauer sind die Qualität der Verzinkung, ausreichende Drahtstärke der Körbe und korrekt gesetzte Abstandshalter, die ein Ausbauchen des Steinkorbs unter dem Steindruck verhindern. Gabionen lassen sich freistehend auf einem Streifenfundament oder schlanker als Gabionen-Pfostensystem ausführen.
Holz bleibt der Klassiker für warme, natürliche Gartenoptik. Für den Außenbereich kommen vorzugsweise kesseldruckimprägnierte Kiefer, heimische Lärche oder Douglasie zum Einsatz – Lärche und Douglasie sind von Natur aus widerstandsfähig gegen Fäulnis. Der konstruktive Holzschutz ist dabei wichtiger als jede Lasur: Pfosten gehören nie direkt in den Boden, sondern auf verzinkte H-Pfostenträger mit Abstand zum Erdreich, damit kein stehendes Wasser ans Holz gelangt. WPC (Wood-Plastic-Composite) ist die pflegeleichte Alternative – ein Holz-Kunststoff-Verbund, der nicht gestrichen werden muss, farbstabil bleibt und weder splittert noch verrottet. WPC eignet sich besonders für Sichtschutzelemente an Terrassen.
Wo es vor allem um eine klare, sichere Einfriedung großer Flächen geht – etwa rund um Grundstücke am Ortsrand, Gärten oder Koppeln – ist der grün- oder anthrazitkunststoffummantelte Maschendrahtzaun nach wie vor die wirtschaftlichste Lösung. An stabilen Eck- und Zwischenpfosten mit Streben sowie einem durchgehenden Spanndraht montiert, hält er zuverlässig Tiere fern und lässt Hecken ungestört durchwachsen.
Ein langlebiger Zaun entsteht nicht beim Aufstellen, sondern bei der Planung und im Fundament. Wir arbeiten in klar getrennten Phasen, damit Sie jederzeit wissen, woran Sie sind.
Wir kommen zu Ihnen, nehmen die Grenzverläufe, Höhenunterschiede und den Untergrund auf und besprechen Material, Höhe und Tor-Wünsche. Gerade bei Hanglagen oder unebenem Gelände entscheidet sich hier, ob der Zaun stufig (jedes Feld waagerecht versetzt) oder geländefolgend montiert wird.
Vor jedem Aushub klären wir den exakten Grenzverlauf – im Zweifel anhand der Katastergrenze – und holen eine Leitungsauskunft ein, um Strom-, Gas-, Wasser- und Telekommunikationsleitungen nicht zu beschädigen. Das ist kein Formalismus, sondern schützt Sie vor teuren Schäden und Streit mit dem Nachbarn.
Die Zaunlinie wird mit Schnur und Pflöcken millimetergenau abgesteckt. Die Pfostenlöcher heben wir per Erdbohrer oder Bagger aus – die Tiefe richtet sich nach der Frostfreiheit (dazu unten mehr). In sandigem Heideboden, wie er rund um Celle häufig vorkommt, lässt sich oft gut bohren; wo Findlinge oder Lehmschichten auftauchen, kommt schweres Gerät zum Einsatz.
Die Pfosten werden mit der Wasserwaage exakt ins Lot gebracht, auf Flucht ausgerichtet und in Punktfundamente aus Beton (üblich C20/25 bzw. erdfeuchter Schnellbeton) eingegossen. Eine Kiesschicht von rund 10 cm unter dem Beton wirkt als Drainage und leitet Sickerwasser ab. Erst nach ausreichender Aushärtung werden die Felder montiert – beim Doppelstabmattenzaun, weil die Matten sonst nicht sauber ins Lot kommen.
Matten, Holzfelder oder Steinkörbe werden eingehängt bzw. befüllt, Tore und Pforten eingepasst und ausgerichtet. Zum Schluss prüfen wir Spaltmaße, Torlauf und festen Stand – und räumen die Baustelle auf.
Der häufigste Grund, warum Zäune nach wenigen Jahren schief stehen, ist ein zu flaches Fundament. Friert Wasser im Boden, dehnt es sich aus und hebt alles an, was nicht tief genug gegründet ist – Fachleute sprechen vom Frosthub. Im Frühjahr taut der Boden ungleichmäßig wieder auf, und der Pfosten bleibt verkantet stehen. Deshalb muss das Fundament unterhalb der Frostgrenze enden.
In Deutschland liegt die frostfreie Tiefe regional zwischen 80 cm und 120 cm. Für Niedersachsen und den Raum Celle rechnen wir bei tragenden Pfosten mit einer Fundamenttiefe von rund 80 cm – bei besonders exponierten Lagen, schweren Toren oder Lärmschutzwänden auch mehr. Ein typisches Punktfundament für einen Zaunpfosten misst etwa 30 × 30 × 80 cm. Wichtig ist neben der Tiefe auch die Drainage: Eine Kiesschicht (Körnung etwa 16/32) unter dem Beton verhindert, dass sich Nässe staut und unter dem Fundament gefriert – ein sogenannter Frostkoffer.
Der sandige Heideboden der Lüneburger Heide hat dabei einen Vorteil: Sand ist gut wasserdurchlässig und damit weniger frostempfindlich als bindiger Lehm- oder Tonboden, der Wasser hält. Allerdings bietet lockerer Sand auch weniger seitlichen Halt, sodass Fundamente ausreichend dimensioniert sein müssen, damit der Pfosten unter Windlast nicht „nachgibt". Welcher Boden bei Ihnen ansteht, klären wir beim Aufmaß. Steht Grundwasser hoch an oder ist umfangreicherer Aushub nötig, greift unser Leistungsbereich Erd- und Tiefbau ineinander mit dem Zaunbau.
Pauschale Quadratmeter- oder Meterpreise aus dem Internet führen fast immer in die Irre, weil jedes Grundstück anders ist. Seriös lässt sich der Preis erst nach einem Aufmaß nennen. Welche Faktoren ihn nach oben oder unten treiben, erklären wir hier transparent – damit Sie ein Angebot bewerten können.
Grobe Logik zur Orientierung: Die Fundamentarbeiten und die Pfostenmontage machen einen erheblichen Teil der Gesamtkosten aus – nicht das sichtbare Feld. Genau deshalb sparen Billigangebote oft am Fundament, was sich nach dem ersten harten Winter rächt. Ein konkretes, verbindliches Festangebot erstellen wir Ihnen nach dem Vor-Ort-Termin – fragen Sie uns einfach unverbindlich über die Seite Kontakt an.
Wie lange ein Zaun hält, entscheidet sich an Material und Pflege. Hier die wichtigsten Punkte je System:
Ein Zaun steht selten allein. Häufig entsteht er im Rahmen einer größeren Gartenumgestaltung – und genau hier liegt der Vorteil eines Komplettanbieters: Sie haben einen Ansprechpartner für alle Gewerke und müssen nicht zwischen Firmen koordinieren.
Der Übergang vom Zaun zur befestigten Einfahrt oder zum Weg gehört in einen Guss gedacht – wir setzen das mit unseren Pflasterarbeiten in Celle sauber um, inklusive passender Randeinfassung. Soll der Zaun Teil einer neuen Gartenanlage mit Bepflanzung, Rasen und Wegen werden, greift unser Bereich Garten- und Landschaftsbau. Steht vorher Geländemodellierung, ein Aushub oder die Herstellung eines tragfähigen Planums an, übernehmen das unsere Kollegen aus dem Erd- und Tiefbau. Für ebene, tragfähige Stellflächen – etwa als Untergrund für Geräteschuppen oder Stellplätze entlang der neuen Einfriedung – sind unsere Sand- und Bodenplatten die passende Ergänzung. Einen Eindruck unserer Arbeit bekommen Sie in der Galerie.
Einen Zaun kann man kaufen – einen Zaun, der nach zehn Jahren noch im Lot steht, baut man richtig. Als inhabergeführter Betrieb mit über 10 Jahren Erfahrung in Celle und im gesamten Landkreis kennen wir die örtlichen Böden, die Frostverhältnisse in Niedersachsen und die typischen Tücken vor Ort. Wir arbeiten mit eigenen Leuten, gründen frostsicher statt „auf Lücke" und stehen für unsere Arbeit gerade. Vom Aufmaß bis zur fertigen Einfriedung bleibt alles in einer Hand – kurze Wege, klare Absprachen, verlässliche Termine. Sprechen Sie uns an: Wir beraten Sie vor Ort und finden gemeinsam die Lösung, die zu Ihrem Grundstück und Ihrem Budget passt.
Im Raum Celle und in ganz Niedersachsen gründen wir tragende Zaunpfosten in der Regel rund 80 cm tief, damit das Fundament unterhalb der Frostgrenze endet. So verhindern wir, dass Frosthub den Zaun anhebt und schief stellt. Ein typisches Punktfundament misst etwa 30 × 30 × 80 cm. Bei schweren Toren, Lärmschutzwänden oder besonders exponierten Lagen kann mehr nötig sein. Eine Kiesschicht unter dem Beton sorgt für Drainage.
Am wartungsärmsten sind Doppelstabmattenzäune (feuerverzinkt und pulverbeschichtet) sowie Gabionen – beide sind praktisch wartungsfrei und müssen nie gestrichen werden. WPC-Sichtschutz ist ebenfalls sehr pflegeleicht und farbstabil. Echtes Holz braucht mehr Zuwendung: Lärche und Douglasie halten zwar lange, vergrauen aber ohne Pflege und benötigen für den Farberhalt alle paar Jahre eine Lasur. Welche Lösung zu Ihnen passt, hängt von Optik-Wunsch und Pflegebereitschaft ab.
Einen seriösen Meterpreis können wir erst nach einem Aufmaß vor Ort nennen, weil jedes Grundstück anders ist. Den Preis bestimmen vor allem das Zaunsystem (Maschendraht günstig, Gabionen aufwendig), Höhe und Drahtstärke, Anzahl der Tore, der Untergrund (Sand bohrt sich leicht, Findlinge oder Lehm kosten Aushubaufwand) sowie die Erschließung der Baustelle. Ein erheblicher Kostenanteil steckt im Fundament – genau dort, wo Billiganbieter oft sparen. Wir erstellen Ihnen nach dem Vor-Ort-Termin ein verbindliches Festangebot.
Sandiger Heideboden hat sogar Vorteile: Er ist gut wasserdurchlässig und damit weniger frostempfindlich als bindiger Lehm- oder Tonboden, der Wasser staut. Außerdem lässt er sich gut bohren. Der Nachteil: Lockerer Sand gibt seitlich weniger Halt. Deshalb dimensionieren wir die Fundamente ausreichend, damit der Pfosten auch unter Windlast fest steht. Welcher Boden bei Ihnen genau ansteht, klären wir beim Aufmaß.
Die Zahlen geben die Drahtstärken in Millimetern an: zwei waagerechte Stäbe und dazwischen der senkrechte. 6/5/6 mm ist der Standard für normale Privatgärten und völlig ausreichend. 8/6/8 mm ist die verstärkte Variante mit deutlich höherer Stabilität – sinnvoll bei großen Höhen, hoher Belastung, Tieren oder als Träger für Lärmschutz. Beide Varianten liefern wir feuerverzinkt und pulverbeschichtet, meist in Anthrazit (RAL 7016) oder Moosgrün (RAL 6005).
Fachgerecht gebaute Gabionen erreichen Standzeiten von 40 bis 50 Jahren und sind nahezu wartungsfrei. Entscheidend sind die Qualität der Feuerverzinkung der Drahtkörbe, eine ausreichende Drahtstärke und korrekt gesetzte Abstandshalter, die das Ausbauchen unter dem Steindruck verhindern. Ein Geotextil hinter dem Korb hält Erde zurück und lässt Wasser ab. Damit sind Gabionen eines der langlebigsten Sicht- und Lärmschutzsysteme überhaupt.
Nein – das wäre der häufigste Fehler beim Holzzaun. Holzpfosten gehören nicht direkt ins Erdreich oder in Beton, weil sich dort Wasser staut und das Holz von unten verrottet. Wir setzen verzinkte H-Pfostenträger in das Betonfundament und montieren das Holz mit Abstand zum Boden darauf. Dieser konstruktive Holzschutz ist für die Lebensdauer wichtiger als jede Lasur und verlängert die Standzeit des Zauns erheblich.
Ja. Vor jedem Aushub klären wir den Grenzverlauf und holen eine Leitungsauskunft ein, damit keine Versorgungsleitungen beschädigt werden. Den Aushub, die Geländemodellierung und ein tragfähiges Planum übernehmen wir über unseren Bereich Erd- und Tiefbau. Da wir Komplettanbieter sind, koordinieren wir Zaunbau, Pflaster für die Einfahrt und die Gartenanlage aus einer Hand – Sie haben nur einen Ansprechpartner für das gesamte Projekt.
Wir sind im gesamten Landkreis Celle für Sie im Einsatz – mit kurzen Anfahrtswegen und Ortskenntnis: